FLAIR Historie: Timeline

Historie

Geschichte - made in Germany -

FLAIR Modellbrillen produziert seit 1946 einzigartige Designerbrillen in höchster Markenqualität und perfektem Design, die in über 50 Ländern ihre Liebhaber finden.
Mit Leidenschaft, Begeisterung und über 120 Mitarbeitern schafft das Unternehmen aus dem Flairpark, im westfälischen Oelde Meisterwerke – made in Germany – und setzt durch innovative Ideen und neueste Technik-Maßstäbe in der optischen Branche.

FLAIR Historie: Dr. Beck Auto

70 Jahre Flair

Von der Haarspange zur Brille

Der Hartnäckigkeit eines Mannes aus Rathenow ist es zu verdanken, dass heute feinste und edelste Brillenfassungen der Marke Flair in über 50 Ländern der Welt erhältlich sind. Dabei hatte Firmengründer Dr. Eugen Beck ursprünglich etwas ganz anderes in Oelde vor.

Als Dr. Eugen Beck vor mehr als 70 Jahren bei der Verwaltung der Stadt Oelde anklopfte, hatte er ein ehrgeiziges Vorhaben: Er hatte sich vorgenommen Kämme und Haarspangen aus Kunststoff zu produzieren. Kurz nach Kriegsende sah er darin ein lohnendes Geschäft. Ihm fehlte jedoch ein geeigneter Standort für seine Manufaktur. Angeboten hatte man ihm die alte Funkstation, die nach Kriegsende nicht mehr gebraucht wurde. Das Gelände liegt außerhalb der Stadt auf einem sanften Hügel, der mit 174 m die höchste Erhebung in der Gegend ist. Hoch genug jedoch für ein Funkhaus. Die Produktion lief an, und für einige Jahre lieferte das Unternehmen auf dem Mackenberg Kämme und Spangen aus Kunststoff für Frauen und Mädchen in ganz Deutschland.

Know-how aus Rathenow

Zu dieser Zeit machte sich ein Mann aus Rathenow - der Stadt der Optik - auf den Weg nach Oelde und stellte sich Dr. Beck vor. Er hatte eine Idee mitgebracht: Er wollte Brillenfassungen herstellen. Er hatte bereits Erfahrung auf dem Gebiet und war überzeugt, dass dies ein Erfolg werden würde. Doch die Produktion der Kämme und Spangen lief so gut, dass ihn Dr. Beck mehrmals abwies.

Der Mann, dessen Name nicht überliefert ist, blieb hartnäckig. Er wollte sein Know-how für die Herstellung von Brillenfassungen einsetzen. So brachte er irgendwann ein kleines Säckchen mit, gefüllt mit Metallstücken, Drähten und Hufen von Kühen, und behauptete, daraus Brillenfassungen herstellen zu können. Beck, der zu dieser Zeit Stellen anbot und auf der Suche nach neuen Ideen war, gab ihm letztendlich doch die Möglichkeit und stellte ihn im Jahr 1947 ein. Der Rathenower überzeugte mit seiner Idee und so stellt die Firma Dr. Eugen Beck die Produktion von Kämmen und Haarspangen ein und setze auf Brillenfassungen. Es wurden schließlich Kunststofffassungen bzw. Acetatfassungen hergestellt. Eine Ära begann: Die Erfolgsgeschichte der Dr. Beck Brille".

Die erste „Bohrbrille"

Es blieb nicht dabei. Im Laufe der Zeit stieg auch Becks Sohn Rainer ins Unternehmen ein. Nach seinem Studium brachte er frische Ideen mit und schlug vor, neben Vollrandbrillen aus Acetat und Metall auch randlose Fassungen herzustellen, damals noch Bohrbrillen genannt. 1972 entstand so die erste Glasbohrbrille unter dem Namen „Flair".